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	<title>Eye on Windows 7 &#187; Deployment Szenarien</title>
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	<description>Der Windows 7 Deployment und Migrations Blog</description>
	<lastBuildDate>Wed, 01 Sep 2010 07:23:43 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Physische Maschinen virtualisieren mit dem VMware Converter</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 07:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Iggy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deployment Szenarien]]></category>
		<category><![CDATA[Virtualisierung]]></category>
		<category><![CDATA[VMware]]></category>
		<category><![CDATA[VMware Converter]]></category>

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		<description><![CDATA[In diesem Artikel werden wir uns mal nur indirekt mit dem Deployment beschäftigen, oft bekomme ich die Frage gestellt ob es den möglich ist z.B. einen Server in seinem aktuellen State in eine virtuelle Maschine umzuwandeln. Diese Frage wird hier im Artikel beantwortet, indem wir direkt noch ein Deployment Szenario aus diesem Case machen. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Artikel werden wir uns mal nur indirekt mit dem Deployment beschäftigen, oft bekomme ich die Frage gestellt ob es den möglich ist z.B. einen Server in seinem aktuellen State in eine virtuelle Maschine umzuwandeln. Diese Frage wird hier im Artikel beantwortet, indem wir direkt noch ein Deployment Szenario aus diesem Case machen.</p>
<p>Das kann bei einer Server Migration und/oder Virtualisierung sehr nützlich sein. Wer z.B. einmal einen Datenbank Server live migriert hat, weil der alte zu wenig Kapazitäten hatte, weiß von was ich spreche. Der neue Server muss mit allen Patches und Einstellungen neu installiert werden, dann werden die Datenbanken auf dem alten Server exportiert und auf dem neuen Server wieder importiert. Wenn man das alles gemacht hat, dürfte nicht mehr allzuviel vom Arbeitstag übrig sein. Ein weiteres Problem dabei ist, dass man noch keinen Test vom neuen Server gemacht hat, dafür gehen dann nochmals ein paar Stunden drauf.</p>
<p><strong>Szenario</strong></p>
<p>Gehen wir mal davon aus, dass ein kleines Unternehmen (von der Wirtschaftskrise gebeutelt) nicht mehr viel Geld für IT ausgeben kann und seine Server dringend migrieren muss, weil die entweder zu alt sind oder zu platzen drohen.<br />
Es soll aber trotzdem eine zukunftsweisende Lösung gefunden werden, damit die Firma nicht von vornherein eine doch so weit verbreitete &#8220;permanete Interrimslösungen&#8221; schafft, die man auch als Flickschusterei bezeichnen kann !!!</p>
<p>Da kommt uns aber die Virtualisierung sehr entgegen <img src='http://www.eyeonwin.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Unseren Firma hat aber zum Glück einen cleveren IT Kollegen, der hier im blog regelmäßig mitliest und gerade noch 3000 € aus dem IT-budget zusammenkratzen kann, um einen neuen Server zu kaufen. Es sind insgesamt 4 Server zu migrieren, die in aktuellen 3x2GB RAM (x86 singls core Maschinen ) und 1x4GB RAM(x64 Core2Duo Maschine mit x64 Server 2003) haben.<br />
<strong>Wichtig:</strong><br />
<strong>Das Konvertieren funktioniert noch nicht mit Windows 7 und Windows Server 2008R2 in den 64bit Versionen.</strong></p>
<p>Der neue Server ist mit 2 Intel Xeon E5520, 16 GB DDR3 RAM  und einem 3x 1TB SATA RAID 5 bestückt, das macht 1 core pro GB RAM&#8230;.das reicht erstmal um eine zeitlang über die Runden zu kommen <img src='http://www.eyeonwin.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Das erste Einsparpotenzial ergibt sich daraus, dass wir den Server ohne ein Betriebssystem ordern und wir darauf einfach nur einen baremetal Hypervisor installieren können. Wir entscheiden uns in diesem konkreten Fall für <a title="VMware ESXi" href="https://www.vmware.com/tryvmware/index.php?p=free-esxi&amp;lp=1" target="_blank">VMware ESXi Server den VMware kostenlos</a> anbietet. Genauso gut könnten wir auch den <a title="Hyper-V Server" href="http://www.microsoft.com/hyper-v-server/en/us/default.aspx" target="_blank">Hyper-V Server 2008R2</a> einsetzen den <a title="Hyper-V Server download" href="http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyID=48359dd2-1c3d-4506-ae0a-232d0314ccf6&amp;displaylang=en" target="_blank">Microsoft kostenlos zum download</a> anbietet.<br />
Jetzt müssen wir uns noch von der VMware homepage das <a title="VMware vCenter Converter 4.0.1" href="http://downloads.vmware.com/de/d/details/converter401/dGhiZHRwaGJqJSU=#drivers_tools" target="_blank">magische Tool VMware vCenter Converter Standalone 4.0.1 besorgen</a> und dann kann es auch schon los gehen <img src='http://www.eyeonwin.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p><strong>Die Vorbereitung<br />
</strong></p>
<p>Zuerst bereiten wir den neuen Server mit ESXi vor, dazu einfach die ISO auf eine CD brennen und das ganze dann installieren. Ist so simpel das es nicht mal screenshots machen wert ist&#8230;<a title="VMware ESXi installieren" href="http://www.vmware.com/pdf/vsphere4/r40/vsp_40_esxi_i_get_start.pdf" target="_blank">wer dennoch Hilfe braucht findet sie hier</a>.<strong> </strong></p>
<p><strong>Das Konvertieren<br />
</strong></p>
<p>Wir installieren den VMware Converter auf unserem Admin PC mit dieser Option <strong></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.eyeonwin.de/wp-content/uploads/2010/05/vmconverter1.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-538" src="http://www.eyeonwin.de/wp-content/uploads/2010/05/vmconverter1-300x227.png" alt="" width="300" height="227" /></a></strong></p>
<p>der Rest läuft ganz normal ab&#8230;.</p>
<p><a href="../wp-content/uploads/2010/05/vmconverter2.png"><img src="../wp-content/uploads/2010/05/vmconverter2-300x227.png" alt="" width="300" height="227" /></a></p>
<p>Einzig die Ports sind ggf. anzupassen</p>
<p><a href="http://www.eyeonwin.de/wp-content/uploads/2010/05/vmconverter3.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-541" src="http://www.eyeonwin.de/wp-content/uploads/2010/05/vmconverter3-300x229.png" alt="" width="300" height="229" /></a></p>
<p>Wenn alles installiert ist, startet unser Converter und wir melden uns mit dem lokalen Account an.<br />
Dann wird uns dieser Button weiterführen<br />
<a href="http://www.eyeonwin.de/wp-content/uploads/2010/05/vmconverter0.png"><img class="alignnone size-full wp-image-539" src="http://www.eyeonwin.de/wp-content/uploads/2010/05/vmconverter0.png" alt="" width="114" height="26" /></a></p>
<p>In dem nächsten Fenster wird es dann interessant, hier legen wir unsere Parameter für den Dump fest.<br />
Zuerst geben wir den DNS Namen oder die IP Adresse und  die Admin Anmeldedaten für die zu konvertierende Maschine ein</p>
<p><a href="../wp-content/uploads/2010/05/vmconverter5.png"><img src="../wp-content/uploads/2010/05/vmconverter5-300x235.png" alt="" width="300" height="235" /></a></p>
<p>Im nächsten Schritt wird der VMware Converter per remote einen Agent auf der zu virtualisierenden physischen Maschine installieren, um den Dump überhaupt erst zu ermöglichen</p>
<p><a href="http://www.eyeonwin.de/wp-content/uploads/2010/05/vmconverter6.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-543" src="http://www.eyeonwin.de/wp-content/uploads/2010/05/vmconverter6-300x234.png" alt="" width="300" height="234" /></a></p>
<p>Anschließend können wir den Typ der neuen virtuellen Maschine auswählen um sicher stellen zu können, dass die neue virtuelle Maschine auch mit der Version unseres eingesetzten Hypervisors kompatibel ist.<br />
Wir sollten auf jedenfall drauf achten, dass die rot gekennzeichneten Einstellungen ausgewählt sind !<br />
Weiter unten müssen wir noch ein Netzwerk Share auswählen zu dem unsere neue VM transferiert wird.<br />
Sollte dieses Share ein Passwort benötigen, können wir das rechts neben dem Pfad zum Share unter <strong>&#8220;Connect as&#8221; </strong>eintragen.</p>
<p><a href="http://www.eyeonwin.de/wp-content/uploads/2010/05/vmconverter7.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-544" src="http://www.eyeonwin.de/wp-content/uploads/2010/05/vmconverter7-300x234.png" alt="" width="300" height="234" /></a></p>
<p>Im nächsten Schritt haben wir mannigfaltige Einstellmöglichkeiten für die neue  VM, die einzig interessante Einstellung ist aber letztlich <a href="http://www.eyeonwin.de/wp-content/uploads/2010/05/vmconverter02.png"><img class="alignnone size-full wp-image-546" src="http://www.eyeonwin.de/wp-content/uploads/2010/05/vmconverter02.png" alt="" width="94" height="19" /></a>, weil diese Option nicht revidierbar ist.<br />
Hier wird festgelegt welche Partitionen die neue VM enthalten soll. Der Vollständigkeit halber sei noch die Option Services erwähnt , in der man einige Dienste vor dem Dump stoppen kann.</p>
<p>In den anderen Optionen sind auch später noch in der virtuellen Maschine einstellbar.</p>
<p><a href="http://www.eyeonwin.de/wp-content/uploads/2010/05/vmconverter8.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-547" src="http://www.eyeonwin.de/wp-content/uploads/2010/05/vmconverter8-300x234.png" alt="" width="300" height="234" /></a></p>
<p>Danach wird nochmal eine Zusammenfassung eingeblendet und dann wird die virtuelle Maschine erstellt.</p>
<p><strong>Die Migration</strong></p>
<p>Wenn der Vorgang beendet ist, haben wir auf dem Share eine neue virtuelle Maschine, die exakt der physischen Maschine entspricht. Die müssen wir jetzt nur noch mit VMware Workstation auf den ESXi Server verschieben und dort starten oder wir kopieren die neue virtuelle Maschine einfach auf einen normalen VMware Server 2.0.</p>
<p>Von dort starten wir die VM jetzt einfach (ACHTUNG bei fest vergebenen Servern IPs müssen diese logischerweise zuerst geändert werden) und überprüfen dann die Funktionen des migrierten Servers.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Mit dem VMware Converter ist es sehr gut möglich den Einstieg in die Welt der virtuellen Server zu finden und auch ihn effizient zu beschreiten.</p>

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		<title>Dezentrales Windows 7 Deployment im small business Bereich</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 13:00:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Iggy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deployment Szenarien]]></category>
		<category><![CDATA[Deployment]]></category>
		<category><![CDATA[dezentrale Standorte]]></category>
		<category><![CDATA[DITS]]></category>
		<category><![CDATA[Lite Touch Installation (LTI)]]></category>
		<category><![CDATA[small business]]></category>
		<category><![CDATA[Terminalserver 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Windows 7]]></category>

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		<description><![CDATA[In diesem Szenario geht es um ein dezentrales Deployment in kleineren mittelständischen Unternehmen die über mehrere dezentrale Standorte verfügt. Die Client Anzahl ist dabei sekundär, es geht viel mehr um eine typische Problematik die gerade in kleineren Firmen auftritt. Das Problem: Aus meiner beruflichen Erfahrungen weiß ich, dass dezentrale Standorte mit  bis zu 80 Mitarbeitern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left">In diesem Szenario geht es um ein dezentrales Deployment in kleineren mittelständischen Unternehmen die über mehrere dezentrale Standorte verfügt. Die Client Anzahl ist dabei sekundär, es geht viel mehr um eine typische Problematik die gerade in kleineren Firmen auftritt.<br />
<a href="http://www.eyeonwin.de/wp-content/uploads/2010/03/win7-deployment-11.png"><img class="alignnone size-full wp-image-305" src="http://www.eyeonwin.de/wp-content/uploads/2010/03/win7-deployment-11.png" alt="" width="603" height="404" /></a></p>
<p><strong>Das Problem:</strong><br />
Aus meiner beruflichen Erfahrungen weiß ich, dass dezentrale Standorte mit  bis zu 80 Mitarbeitern oft keinen eigenen IT Support haben, weil es nicht kosteneffizent  wäre, dort einen IT Mitarbeiter zu beschäftigen der sich z.B. um 20 Clients kümmert. Wenn mal eine Workstation vor Ort ausfällt ist es meist so, dass der PC eingepackt und in die Hauptstelle geschickt wird. Dieser wird dort dann neu betankt , wieder verpackt und zurückgeschickt. Der Mitarbeiter wird häufig an einen uralt PC gesetzt, der erst aus dem Schrank geholt werden muss und zusammen mit dem helpdesk in zermürbender Kleinarbeit aufgebaut und in Betrieb genommen wird. Wie ich aus eingener leidvoller Erfahrung weiß, kann dies bis zu 2h dauern (aufbauen, die ausstehnden Update empfangen usw.).</p>
<p><strong>Die Kosten:</strong><br />
Die Kosten für solch eine sinnlose IT Commandoaktion sind hoch:<br />
2h Alt-PC Aufbau: 100€<br />
1h Fehlerdiagnose und Versand: 50€<img class="alignright" src="http://www.perfekte-website.de/grafiken/geld-verbrennen.jpg" alt="" width="309" height="93" /><br />
Porto: 50€<br />
Macht unter dem Strich ca. 200€ + 4 Tage Ausfall&#8230;.wenn alles gut geht&#8230;die sinnlose Belastung der IT Abteilung nicht mit eingerechnet.</p>
<p><strong>Die Lösung:</strong><br />
Meist aber hat jede Außenstelle einen eigenen Server und meist langweilt dieser Server sich. Gerade in Unternehmen die man eher dem small business Bereich zuordnet, könnte sich mit Hilfe von Windows Deployment und einem Mitarbeiter pro Niederlassung,ein dezentraler IT Support ganz einfach aufbauen.</p>
<p><a href="http://www.eyeonwin.de/wp-content/uploads/2010/03/win7-deployment-2.png"><img class="alignnone size-full wp-image-306" src="http://www.eyeonwin.de/wp-content/uploads/2010/03/win7-deployment-2.png" alt="" width="624" height="418" /></a></p>
<p><strong>Die Umsetzung:<br />
a.) Infrastruktur<br />
</strong>Für unser Vorhaben benötigen wir zuerst einen Plan wie wir unsere Infrastruktur gestalten und möglichst wenig Geld ausgeben (das macht dem Management Freude und man bekommt schneller grünes Licht für die Migration <img src='http://www.eyeonwin.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ).<br />
Unsere Infrastruktur ist in den meisten Standorten über 3 Jahre alt und bis auf die Geschäftsstelle in München, welche vor 2 Jahren erst gegründet wurde, klagen die User durch die Bank hinweg über Abstürze und Fehlermeldungen. Da jede Geschäftsstelle einen eigenen untergeordneten Domaincontroller und eigene Fileserver für Guppen- und Homeshares haben und die Hauptanwendung der Firma auf die Datenbank in Köln via WAN zugreift, über das sonst nur die DC miteinander kommunizieren, haben wir gute Voraussetzungen für unsere Strategie.<br />
Wenn die Außenstellen Hardware Upgrades benötigen, sollten wir uns überlegen, ob es nicht vielleicht sinnvoll wäre, das Callcenter einfach auf eine Microsoft  Server 2008 Terminalserver Umgebung zu migrieren. Callcenter haben sehr oft identische Clients auf denen meist nur Office und 2-3 spezielle Tools laufen (z.B. die Applikation wo Kundendaten erfasst werden, Wallboard Software usw.), da bietet sich es doch an, diesen Standort komplett auf eine Terminalserver Landschaft umzustellen. Auf diese Art und Weise können wir die alten PCs dort behalten, denn als Terminals reicht alles was mehr Dampf hat als ein Pentium III. Wie wir das genau machen, darüber schreibe ich einen extra Artikel.<br />
Die restlichen Standorte haben mobile Mitarbeiter und viele Anwender die spezielle Anwendungen benötigen, dieses Umfeld eignet sich nicht so gut für den Terminalserver Einsatz. (Ein Terminal Server Konzept schreibe ich hier irgendwann auch mal <img src='http://www.eyeonwin.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  )</p>
<p><strong>b.) Der dezentrale IT Support Mitarbeiter (DITSM)</strong><br />
Ein Unternehmen hat heute das Glück, das der durchschnittliche User nicht mehr so unbedarft ist<strong> </strong>wie vielleicht noch vor 5 Jahren, nur leider sind sich dessen viele Entscheidungsträger nicht bewusst. Es bietet sich für unser dezentrales Deployment Szenario an, einen Mitarbeiter zu suchen der sicher mit dem PC umgehen kann. Dieser Kollege wird zum 1st Level IT Support für die jeweilige Niederlassung gemacht.<br />
Eine interne Arbeitskraft, welche nicht offiziell zur IT Abteilung gehört, sondern z.B. als Sachbearbeiter eingestellt wurde, sollte 2 grundlegende skills haben.</p>
<p><strong>a.) Begeisterungsfähigkeit </strong><br />
Das ist das wichtig, um bei diesem Prozess dauerhaft den Erfolg zu sichern !<br />
Der  DITS Mitarbeiter darf die kleine zusätzliche Aufgabe nicht als Belastung ansehen, sondern als Chance und Herausforderung.</p>
<p><strong>b.) gute PC Kenntnisse</strong><br />
Was sind &#8220;gute PC Kenntnisse&#8221; ? Darüber kann man sicher viel diskutieren, für uns ist es viel wichtiger einen Mitarbeiter zu finden der keine Scheu vor dem PC hat und sich gerne mit der Materie, im kleinen Rahmen, auseinandersetzt. Wir brauchen keinen waschechten 1st/2nd Level Supporter, schließlich ist die neue Tätigkeit des DITS Mitarbeiters eine Nebentätigkeit die auf keinen Fall seinen Haupttätigkeit beeinflussen sollte, man könnte die neue Tätigkeit z.B. einer Mitgliedschaft im Betriebsrat gleichsetzen.</p>
<p>Auch ein Azubi sollte alle Anforderungen mitbringen und es ist gerade für einen Auszubildenden sehr wichtig einen eigenen Verantwortungsbereich zu haben. Das ist eine Motivation und schult gleichzeitig auch.</p>
<p><strong>Wenn Training der dezentralen IT Support Mitarbeiter</strong><br />
Wenn wir mehrer mögliche DITS Kandidaten gefunden haben, ist es ratsam deren Wissenstand zu überprüfen. Dazu eignet sich ein Wissenstest wie man ihn <a href="http://www.it-fitness.de/ittest.aspx" target="_blank">bei der Initiative IT-Fitness</a> finden und online kostenlos nutzen kann. Aber besser ist die DITSM durch gezielte Frage zu interviewen.<br />
Wenn wir die Auswahl abgeschlossen haben, müssen wir uns dem training der DITS Mitarbeiter zuwenden.<br />
Meine Praxis hat  mir gezeigt, dass es am sinnvollsten ist, alle Mitarbeiter zusammen für einen Tag intensiv an einem Standort zu schulen. So lernen sich die zukünftigen Mitarbeiter kennen und man kann besser in einer Runde über die Strategie und die Aufgabenverteilung diskutieren.<br />
Die Schulung und das schrittweise vorgehen  bei der Installation sollte als Präsentation oder besser noch live Demo (z.B. mit <a href="http://www.techsmith.de/camtasia.asp" target="_blank">Camtasia</a>) festgehalten werden, so dass jeder DITS Mitarbeiter auch später noch, die Möglichkeit hat dort die einzelnen Schritte nachzuschlagen.<br />
Auch die Anleitungen in diesem Blog könnten dabei eine Hilfe sein.<br />
Sollte das Unternehmen sharepoint, ein Intranet CMS, eine knowledge base  oder ein Ticketsystem einsetzen, wäre es sinnvoll eine Gruppe &#8220;dezentraler Support&#8221; anzulegen wo die Mitarbeiter alle Dokumentationen finden und sich auf dieser Plattform auch über Probleme austauschen können. Wichtig ist das dafür ein zentraler Punkt gewählt wird,  den wenn einzelne Mitarbeiter sich untereinander nur via E-Mail austauschen, führt dies bei einer Mitarbeiter Fluktuation zu Problemen, weil u.U. wichtige Informationen zu  Problemen und Dokumentationen mit dem Mitarbeiter aus dem Unternehmen verschwinden.<br />
Wenn man einmal zusammen mit allen DITS Mitarbeitern die komplette Clientinstallation via LTI moderiert und fertiggestellt hat, sollte man dann den DITS Mitarbeiter die Gelegenheit geben die komplette Client LTI eigenständig unter Anleitung in einer virtuellen Testumgebung durchführen zu können. Das bestärkt sie und es auftauchende Fragen können direkt geklärt werden.</p>
<p><strong>Der einfacher Hardware Support</strong><br />
Ein weiteres sinnvolles Lernziel für die DITSM ist, selbstständig einen PC an z.B. einen neuen Mitarbeiter ausliefern zu können. Dazu gehört das selbstständige installieren via LTI vor Ort, wenn der neue PC nicht vorbetankt von der IT Abteilung in den entsprechenden Standort geliefert wird bzw. wenn ein Pool PC neu installiert und zum Anwender an den Arbeitsplatz gebracht und aufgebaut werden soll.<br />
Man sollte deshalb in der Schulung auch einen Lernblock einplanen, bei dem ein kompletter PC Tausch inkl. Monitor von den DITS Mitarbeitern unter Aufsicht geprobt wird. Es ist unabdingbar den DITS Mitarbeitern eine Checkliste zu geben die sie ausfüllen und vom Anwender unterschreiben lassen müssen. Die Checklisten werden dann im Standort gesammelt und auch eingescannt  und im DITS Share zentral abgelegt, damit die IT Abteilung auch immer einen Nachweis hat.</p>
<p><strong>Prozessdefinition der DITS Mitarbeiter</strong></p>
<p>Bei einem solchen Szenario ist es <span style="text-decoration: underline">sehr wichtig, vorher genau</span> festzulegen was die DITS Mitarbeiter machen sollen und was nicht. Dazu müssen entsprechende Prozesse und interne Service Level Agreements definiert werden. Dies hat den Zweck eine sauberer Trennung von dem Unternehmens IT UHD und Fieldsupport von den DITS Mitarbeitern zu erreichen, so dass sich diese Bereiche nicht in die Quere kommen und das die DITS Mitarbeiter nicht automatisch die Rolle vom UHD übernehmen und die Nebentätigkeit ihre Zeit über Gebühr in Anspruch nimmt.</p>
<p><a href="http://www.eyeonwin.de/wp-content/uploads/2010/03/win7-deployment-3.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-386" src="http://www.eyeonwin.de/wp-content/uploads/2010/03/win7-deployment-3-274x300.png" alt="" width="394" height="431" /></a></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000"><span style="text-decoration: underline">Merke:</span><br />
<span style="color: #ff0000">Ein DITS Mitarbeiter sollte nur eine Hand sein die vor Ort sich z.B. um Hardwaretausch und Neuinstallationen kümmert, NICHT um den allgemeinen Anwendersupport !</span></span><span style="color: #ff0000"><br />
Für alles weitere ist und bleibt das UHD und der IT Support zuständig. </span></strong><br />
Das muss gegenüber jeder Stelle im Unternehmen glasklar umrissen sein, sonst sind Komplikation und Kompetenzstreitigkeiten vorprogrammiert.</p>

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