Die Config Dateien bootstrap.ini und CustomSettings.ini

In diesem Artikel veröffentliche ich die Einstellungen der CustomSettings.ini und der bootstrap.ini. Diese Dateien sind essentiell für eine Lite Touch Installation (LTI) und besonders für unsere Ultra Lite Touch Installation (ULTI) die wir in einem extra Artikel noch genauer beleuchten.
Hier geht es erst einmal darum, dass wir einen Übersicht bekommen, welche Einstellungen in diesen speziellen Dateien eine Rolle spielen und was man wie automatisieren kann.
Ich habe mir diese Einstellungen mühevoll im Netz zusammen gesucht, TechNet und auch die MDT2010 Anleitung gibt nicht allzu viel über die ganzen Sub Parameter preis, deshalb werden hier die wichtigsten Befehle mit 1-2 Sätzen erklärt.

Zu was sind diese Dateien notwendig ?
Die customsettings.ini ist quasi die „Master Deployment Datei“, hier werden alle relevanten Parameter gesetzt, welche das Deployment steuern.

Die bootstrap.ini wird verwendet, wenn der zu installierende Computer keine Verbindung zum entsprechenden Deployment Share herstellen kann. Dieses Problem tritt nur im Szenario „Neuer Computer“ und „Computer ersetzen“ auf. Man muss in die bootstrap.ini folglich die Verbindungsdaten zum Deployment Share eintragen.

Wo findet man die CustomSettings.ini und d bootstrap.ini ?
Die beiden Dateien sind auf 2 Wegen erreichbar:

Einmal über das Dateisystem unter C:\DeploymentShare\Control, dies ist einfach zu editieren mit dem Notepad oder dem Wordpad

…oder der einfacherer Weg ist, direkt aus unserer Deployment Bench.. in dem man auf dem DeploymentShare einen Rechtsklick macht und dann die Eigenschaften (Properties) auswählt.

..dort dann auf den Reiter „Rules“ klickt. Schon ist man in der CustomSettings.ini.

Will man die Boostrap.ini editieren muss man unten rechts auf den entsprechenden button klicken.

Parameter der CustomSettings.ini

!!! ACHTUNG SEHR WICHTIG !!!
!!! YES/NO MÜSSEN groß geschrieben werden !!!!

[Settings]
Priority=Default

Properties=MyCustomProperty
Gibt den Bereich an wo individuelle Einstellungen vorgegeben werden können.
Richtig Interessant wird dieser Bereich aber erst, wenn man den Microsoft System Center Configuration Manager (SCCM) oder die Windows Bereitstellungsdienste (WDS) nutzt.

Für unsere Zwecke reichen aber diese Grundeinstellungen:

[Default]
OSInstall=YES/NO
Soll ein Betriebssystem installiert werden ?
Denke schon das es sinnvoll ist hier IMMER „YES/NO“ einzutragen 😉

SkipWizard=YES/NO
Dieses Parameter legt fest ob der ganze Deployment Assistent übersprungen werden soll.

_SMSTSOrgName=IPCtec Windows 7 Deployment
Hier kann man den Namen des Unternehmens eintragen, sieht cooler aus während der Blaken sich von links nach rechts schiebt 😉

SkipLocaleSelection=YES/NO
UILanguage=de-DE
UserLocale=de-DE

KeyboardLocale=0409:00000409

Legt die Ländereinstellung fest….wir müssen für deutsch de-DE statt en-US eintragen. Hier können auch hexadezimal Werte stehen (en-US = 0409:00000409) und es kann aber auch der Wert de-DE eingetragen werden.
Eine Übersicht der Ländercodes findet man hier

SkipUserData=YES/NO
Überspringt die Angabe wo USMT die Benutzerdaten gesichert hat, um diese direkt in die Installation zu integrieren

ScanStateArgs=/v:5 /o /c
LoadStateArgs=/v:5 /c /lac /lae
Hier kann man die genauen settings für das einspielen der USMT Daten definieren.

UserDataLocation=NONE oder
UserDataLocation=\\serverX\\usmtshare$
Wenn man mit USMT User Daten auf ein Share sichern will, kann man hier den Pfad eintragen (UNC Pfad !!!!). Die Variable NONE zeigt an, dass die Benutzer Konfiguration nicht integriert werden soll. Keine Angaben hier lassen die Installation abbrechen !!

SkipCapture=YES/NO
Überspringt den Capture Prozess zum Erstellen eines Referenzabbildes.
Sollte man den Befehl gebrauchen, muss man die folgenden Parameter mit eingeben, sonst macht der MDT2010 trouble während der Installation.

ComputerBackupLocation=\\ServerX\Backup$\
Gibt den UNC Pfad zum Share an, wo der Capture liegt.

BackupFile=MeinImage.wim
Gibt den Dateinamen vom Image an.

SkipAdminPassword=YES/NO
Die Eingabe eines lokalen Adminpassworts wird ausgelassen.

AdminPassword=deinPasswort
Hier kann man ein Admin Passwort eintragen, dieses wird dann in die Konfiguration übernommen.

SkipProductKey=YES/NO
Überspringt die Key Abfrage, KMS Server Abfragen können hier ein- und ausgeschaltet werden.

SkipPackageDisplay=YES/NO
Hier können wir optionale Sprachpacket einfach unserer Installation hinzufügen. Dazu müssen wir zuerst die GUID (global unify ID), von dem via MDT2010 installierten Sprachpaket, rausfinden. Hierfür müssen wir in der Datei C:\DeploymentShare\Control\packages.xml diesen Eintrag suchen <packages guid=“{a555b311-88f-41150-8ba7-df0811a8b999}“ und alles aus der geschweiften Klammer kopieren.
Der fertige Befehl sieht dann so aus:

LanguagePacks001={ a555b311-888f-4110-8ba7-df0811a8b999}
Sollen weitere Sprachpakete installiert werden, müssen wir die Nummerierung einfach weiter fortführen
LanguagePacks002={XXXXXX}
LanguagePacks003={XXXXXX}
usw.

SkipAppsOnUpgrade=YES/NO
Überspringt die Anzeige, in der man eine oder mehrere Anwendungen zur Installation auswählen kann. Will man Applikation direkt mit installieren benötigt man diesen Parameter.

SkipApplications=YES/NO
Hier können wir angeben welche Softwarepakte mit installiert werden sollen.
Wenn wir ein fertiges Image nutzen, können wir hier den Installationsschritt einsparen, in dem wir unsere paketierte Software Installation wählen. Die Vorgehensweise ist ähnlich wie bei den Sprachpaketen. Auch hier müssen wir zuerst die GUID rausfinden. Dazu müssen wir die Datei C:\DeploymentShare\Control\Applications.xml öffnen. Diese listetet alles genauso wie bei den Sprachpaketen auf:
Applications001={a26c6358-8db9-4615-90ff-d4511dc2feff}

Applications002={7e9d10a0-42ef-4a0a-9ee2-90eb2f4e4b98}

SkipDeploymentType=YES/NO
Schaltet die Art des Windows Deployments aus.

SkipDestinationDisk=YES/NO
Diesen Schlüssel, um Windows7 auf einer anderen Partition oder Festplatte zu installieren braucht man nur sehr, sehr selten. Er ist per default auf YES.
DestinationDisk=HHD1

DestinationPartition=D:
Hier könne wir eine Zielpartition für die Installation festlegen.
ACHTUNG: Dieser Aufruf kann nur gestartet werden, wenn der DeploymentType NewComputer oder RefreshComputer ist.

DeploymentType=NEWCOMPUTER
Mit dieser Einstellung wird die Festplatte komplett gelöscht und deshalb speichert man keine User Daten. Es sind folgende Einstellungen möglich:
New Computer, Refresh Computer, Upgrade Computer, Replace Computer

SkipDomainMembership=YES/NO
Überspringt das Eintragen einer Domain in die neu Konfiguration.

JoinDomain=IPCTEC
Hier wird die Domain festgelegt, der der Rechner nach seiner Installation automatisch beitritt. Wichtig hierbei ist, dass man mit folgenden Befehlen sicherstellt, dass man auch als Domain Admin eine Autentifizierung gegen die Domain vornimmt:

DomainAdmin=IchAdmin
Benutzer Name des DomainAdmin wird hier eingetrage.
DomainAdminPassword=kennwort
Passwort des DomainAdmin wird hier eingetragen.

SkipTaskSequence=YES/NO
Überspringt die Assistentenseite bei der man die Tasksequence auswählen kann. Wenn man diesen Part überspringen will.

TaskSequence=IPCtec Deploy Windows 7
Mit diesem Schalter kann man eine Task Sequence standardmäßig vorgeben

SkipComputerName= YES/NO
So können wir die Eingabe des PC Namens überspringen.
ComputerName=TEST-COMPUTER
Legt den neuen PC Namen fest. Wir können an dieser Stelle auch einen Webservice aufrufen oder eine Userexit Funktion verzweigen, die uns automatisch einen PC Namen generiert. Der Computername kann auch über die Variabel %ComputerName% zugewiesen werden. Wir haben auch die Möglichkeit die Seriennummer eintragen zu lassen, dies funktioniert über die Variable %SerialNumber%.

SkipTimeZone=YES/NO

Überspringt das Einstellen der Zeitzonen.

TimeZone=110
Legt die Zeitzone nummerisch fest.

TimeZoneName=GMT
Hier kann man die verwendete Zeitzone festlegen.
Eine Übersicht aller Zeitzonen findet man hier.

SkipBitLocker=YES/NO
Hier könnte man die Bitlocker Laufwerksverschlüsselung ein- und ausschalten.
Wenn man es einschaltet benötigt man folgende Schlüssel:

BDEDriveLetter=X: (der Laufwerksbuchstabe von zu verschlüsselnden Laufwerk)
BDEDriveSize=5000 (die Laufwerksgröße in MB)
BDEInstall=YES/NO
BDEInstallSuppress=YES/NO
BDERecoveryKey=AD
BDEInstall=TPMKey
TPMOwnerPassword
OSDBitLockerStartupKeyDrive
OSDBitLockerWaitForEncryption
BDEKeyLocation=C:

SkipSummary=YES/NO
Die überspringt die Zusammenfassung am Ende des Assistenten.

CaptureGroups=YES/NO
Speichern die derzeitigen Gruppenmitglieder auf dem PC, so dass sie (nachdem die Maschine fertig aufgebaut ist), von dort gelesen werden können.

SkipLocaleSelection=YES/NO
Überspringt die Gebietsschemaauswahl.

SLShare=\\COMPUTER\logs$
Ändert den Speicherort der Log Dateien. Es ist sinnvoll hier mal rein zuschauen, sobald sich Probleme bei der Installation ergeben. Wenn man WDS oder SCCM benutzt, kann man diese Option ignorieren.

Home_page=http://www.ipctec.de
Legt im Internet Explorer eine Startseite fest (kann man auch natürlich später via GPO machen).

SkipBuild=YES/NO
Überspringt im Deployment Assistenten die Betriebssystemauswahl.

BuildID=Test1
Wählt das auf dem neuen PC zu installierende Betriebsystem.

WSUSServer=http://wsus1
Gibt dem Pfad zum WSUS Server an der Windows Servioce Packs und Updates bereitstellt. Es können auch mehrere Server angegeben werden.

SkipFinalSummary=YES/NO
Zeigt nach der kompletten Installation eine Zusammenfassung der Ereignisse an.


Bootstrap.ini Einstellungen

Die Bootstrap.ini Befehle sind fast genau dieselben die wir schon von der CustomSettings.ini her kennen. Hier geht es ja auch eigentlich in der LTI nur darum eine Verbindung zum Deployment Share aufzubauen.
Weiter Features werden erst bei der Bereitstellung via Windows Deployment Service oder Microsoft System Center Configuration Manager (SCCM) interessant.

[Settings]
Priority=Default

[Default]
SkipBDDWelcome=YES/NO
DeployRoot=\\MYSERVER\Deploy$
UserDomain=DOMAIN
UserID=admin

SkipBDDWelcome=YES/NO
Der splash screen am Anfang kann aus und ein geschaltet werden. Da hier eine keyboard Layout Auswahl getroffen wird, sollten wir die Werte entsprechend ändern

DeployRoot=\\MYSERVER\Deploy$
Der UNC Pfad den man braucht um sich zum Deployment Share zu verbinden.
Dies braucht man nicht zu setzen, wenn man z.B. eine Deployment DVD baut.

UserDomain=DOMAIN
Die Domäne die man braucht um sich zum Deployment Share zu verbinden.

UserID=admin
Der Benutzername den man braucht um sich zum Deployment Share zu verbinden.

UserPassword=XXXX
Das Passwort das man braucht um sich zum Deployment Share zu verbinden.

Wie man eine Ultra Lite Touch Installation von einem neuen PC hinbekommt, welche man komplett von einer DVD starten und komplett installieren kann, betrachten wir in einem gesonderten Artikel !

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31 Kommentare zu Die Config Dateien bootstrap.ini und CustomSettings.ini

  1. Nitschmann Pascal sagt:

    Wo gibt es denn den Arikel zur Ultra Lite Touch Installation ? Ich finde ihn leider nicht und das wäre schon interessant..

    grüße

  2. admin sagt:

    Kommt noch 🙂

  3. Paule sagt:

    Super Doku =)

    Habe alles hinbekommen und die Installation läuft auch automatisch ab, allerdings nur von der ISO.
    Habe nun versucht die „LiteTouchPE_x86.wim“ im WDS einzufügen, leider klappt das nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe.

    Was kann ich tun, damit die ganze Installation übers Netzwerk verteilt wird?

    MfG

  4. Iggy sagt:

    Hi,
    Das ist jetzt nicht mal so auf die schnelle zu beantworten…leider…..
    Ich habe schon an einer entsprechenden Anleitung angefangen, sprich WDS im Zusammenspiel mit MDT2010.
    Das dauert aber noch etwas….

    Sollte es eilig sein kann ich nur das brandneue Buch von Johan Arwidmark empfehlen
    Deployment Fundamentals – Volume 1: Deploying Windows clients using MDT 2010 Lite Touch

  5. MK-Maddin sagt:

    Hi,

    zunächst möchte ich mal ein Lob aussprechen!!
    Ist wirklich ein unglaublich hilfreicher Blog!!
    Und die Befehle sind alle schön erklärt…bis auf einen (fundamental wichtigen!!)…

    [Settings]
    Priority=Default

    Was bedeutet der Priority -Befehl?
    heist dass ich kann mir verschiedene Deployment „einstellungen“ machen und dann einfach durch auswahl der Priority die benötigten Einstellungen aktiv setzen??

    Das ganze würde dann so aussehen:

    [Default]
    SkipBDDWelcome=YES/NO
    DeployRoot=\\MYSERVER\Deploy$
    UserDomain=DOMAIN
    UserID=admin

    [Profil1]

    SkipBDDWelcome=YES
    DeployRoot=\\MYSERVER\Deploy$
    UserDomain=DOMAIN
    UserID=admin

    [Profil2]
    SkipBDDWelcome=YES/NO
    DeployRoot=\\MYSERVER\Deploy$
    UserDomain=DOMAIN
    UserID=admin

    [Profil3]
    SkipBDDWelcome=YES/NO
    DeployRoot=\\MYSERVER\Deploy$
    UserDomain=DOMAIN
    UserID=admin

    und im Reiter [Settings] wähle ich mithilfe des Parameters Priority nur noch das gewünschte Profil aus.
    z.B. Priority=Profil2

    ist das richtig??

    vielen Dank
    Maddin

  6. Dadl sagt:

    Hallo,
    ich habe in meiner customsettings.ini den Wert „SkipComputerName=YES“ eingetragen. Somit kann ich im Deployment Wizard den Computernamen angeben. Bei der Installation des Betriebssystems (nach Abschluss aller Einstellungen im Deployment Wizard) werde ich aber immer noch nach dem Computernamen gefragt…?!

    Wie kann das sein, wenn ich davor schon meinen Computername definiere?

    lg

  7. Iggy sagt:

    Wenn du sagst “SkipComputerName=YES” überspringt der MDT Wiz das Eingabefeld normalerweise.

  8. Dadl sagt:

    Sorry.. ich meinte „SkipComputerName=NO“. Hab mich vertippt…

  9. Jojo sagt:

    Hallo,
    erstmal vielen Dank für die super Dokumentation. Aber könntest du auf eines Hinweisen dass bei deiner Konfiguration der Eintrag KeyboardLocale, das englische Tastaturlayout ist, und nicht dass Deutsche. Ich habe mich die ganze Zeit gewundert, warum das Tastaturlayout ein Englisches und kein Deutsches ist. Dann bin ich darauf gekommen dass das Deutsche Layout der Eintrag „KeyboardLocale=0407:00000407“ ist und nicht 0409… wie unten in deiner Konfiguration angeben.
    SkipLocaleSelection=YES/NO
    UILanguage=de-DE
    UserLocale=de-DE
    KeyboardLocale=0409:00000409
    Aber ansonsten vielen Dank für deine Arbeit!

    Gruß
    Jojo

  10. Iggy sagt:

    Danke für die Info 🙂

  11. Marcus sagt:

    Hi,

    ich habe das Problem das der Wizard keine Verbindung zum Share bekommt.

    A Connection to the deployment share
    (\\srv02\deploymentshare$) could not be made.
    Connection OK. Possible cause: invalid credentials.

    Ich habe den share freigegeben für „jeder“.
    dann habe ich einen bulidaccount angelegt … ich habe in der bootstrap.ini die domain, user und das password angepasst … nichts … es klappt einfach nicht.

    wenn ich F8 im wizard drücke und manuell mit NET USE verbinde klappt alles einwandrei … ich werde zwar jedes mal nach benutzername passwort gefragt,
    aber bisher hat es mit allen credentials geklappt die ich auch in die bootstrap.ini eingetragen habe …

    jemand eine idee?

  12. Iggy sagt:

    Hi,
    Statt hostname würde ich es mal mit der IP zum Deployment Share versuchen, oft kommt das Fehlerbild von DNS Problemen.
    Und auf jeden Fall IMMER den Connection Account als FQDN angeben also z.B. domainname.de\user .

  13. Haufe sagt:

    Hallo
    Ich habe nach der Anleitung von hier das MDT in meinen Server 2008 R2 eingebunden, wenn ich von LiteTouchPE boote kommt das Hintergrundbild und danach startet der Rechner neu.
    Was habe ich falsch gemacht?

    Danke für die Hilfe

  14. Iggy sagt:

    Das sind leider etwas wenig Angaben, aber ich vermute das es ein Treiber Problem ist.
    Und wie bindet man den MDT in den 2008R2 ein ? Du meinst wohl das du ihn darauf installiert hast…..

  15. Haufe sagt:

    Hallo
    Danke für deine Antwort
    Ja ich meine installiert ^^

    Welche Treiber sollte da fehlen, ich Boot das image in VMware.
    Das Verhalten habe mit WDS oder direkt vom Booten der ISO.
    Müsste ich noch Netzwerktreiber für VMWare integrieren?
    Danke

  16. Iggy sagt:

    WDS oder nicht ist egal….irgendwas stimmt nicht mit dem Boot Image !
    Die Netzwerktreiber von VMware braucht man nicht zu integrieren, das klappt auch ohne wunderbar, ich hab VMware Workstation 9 🙂
    Solltest du diese nicht haben, vielleicht doch ein Treiber Problem, die VMware Treiber gibt es jedenfalls HIER
    Vorher würde ich aber das versuchen:
    Geh auf „Update Deployment Share“ und klick dann auf „Completly regenerate the boot images“, das sollte es eigentlich tun….
    Was benutzt du GENAU für eine MDT und VMware Version ?
    Was

  17. Haufe sagt:

    Habs jetzt gefunden

    Das LiteTouchPex64 ist das Problem das wohl mehrere haben.
    Hab jetzt nur noch das x86 als Startabbild und es geht 1A

    Vielen Dank für deine SUPER DUPER SCHNELLE Hilfe^^

  18. Iggy sagt:

    Immer gerne, danke fürs Feedback 🙂
    Am besten bei solchen Probs immer im ordner Deploymentshare$\Boot mal alles raus löschen und nochmal Images neu konfigurieren lassen 🙂

  19. ooGDoo sagt:

    Hi, ich ahbe das selbe Problem wie Marcus das ändern des UNC Pfades bringt mich nicht weiter.
    Er sagt dann nur das er sich eben nicht mit \\192.186usw… verbinden kann
    Connection OK
    Credentials Invalid
    Stehen aber folgendermaße:
    DomainAdmin=local.wds.de\Administrator
    DomainAdminPassword=XYZ

    und in der Bootstrap.ini also:
    DeployRoot=\\192.168.120.101\DeploymentShare
    UserDomain=local.wds.de
    UserAccount=local.wds.de\Administrator
    UserPassword=XYZ

    hast du noch eine andere Idee, vorallem macht es mich stuzig das man wenn man die Credentials über die Console eingibt an den Share Problemlos kommt.
    Ich hab diese Frage bereits in einigen Foren gepostet aber ich verzweifle seit 6 Monaten an diesem Fehler.

  20. Iggy sagt:

    Hallo Roman,
    Ersetze mal UserAccount= durch UserID= und lass das die domain da weg, die gibst du ja über das command UserDomain an.

    Das was du angegeben hast bei um einen unattend Domain Join hin zu bekommen reicht nicht ganz, da muss noch die Zeile JoinDomain=local.wds.de mit rein.
    Das sieht dann komplett so aus:
    cs.ini:
    JoinDomain=local.wds.de
    DomainAdmin=Administrator (ich empfehle hier IMMER einen Service Account zu verwenden und nie eine normale User Kennung, für Tests reicht das auch)
    DomainAdminPassword=XYZ
    Und dann natürlich noch ein SkipDomainMembership=YES damit man das dann nicht mehr im Manager sieht 🙂

    bs.ini:
    [Settings]
    Priority=Default

    [Default]
    DeployRoot=\\192.168.120.101\DeploymentShare
    UserDomain=local.wds.de
    UserID=Administrator
    UserPassword=XYZ
    KeyboardLocale=de-de
    SkipBDDWelcome=YES

  21. ooGDoo sagt:

    Hallo Iggy danke für die schnelle Antwort.
    Ich stelle mitlerweile fest im BDD.log steht

    Es ist wohl ein Treiber Problem, denn DARAUF folgt der eigentliche fehler mit den Credentials.
    Auf UserID habe ich schon umgestellt und SKipBDDWelcome habe ich ebenfalls.

    Bei der Domäne vor dem Admin bin ich mir nciht sicher viele Forwen wiedersprechen sich da einige sagen es kann nichts schaden.
    Ich verusche mitlerweile mit Kanonen auf Spatzen zus chießen und einfach alle Intel Treiber (etwa 64MB) in der Preinstallation zu installieren um Fehler auszuschließen.

    Wichtig: Ich benutze nur VMs auf VMware ESXI 5.1 Basis

  22. ooGDoo sagt:

    Ausserdem stelle ich gerade fest wenn ich bei DeployRoot einen Tippfehler mache sagt er dennoch Connection OK wie kann das sein?

  23. Iggy sagt:

    OK….haste du es mal mit der Default Einstellung versucht und alle Daten inkl. der IP von Hand eingegeben ?
    Das ist IMMER das erste was ich nach einer MDT Installation beim Kunden mache, Deploymentshare kompilieren lassen und dann die connectivity vom Client zum Server (net use, ping, tracert usw.) checken bevor man sich die Mühe macht auch nur eine Einstellung anzupassen, die IP Addy direkt eingeben hat da oft schon das Problem gelöst.
    Ich kann es leider nicht nachvollziehen weil ich deine genaue config nicht sehe kann. Was sagt des das BDD.log ?

  24. ooGDoo sagt:

    Default getestet habe ich, mit dem selben Ergebnis.
    Net Use läuft ohne Probleme ich kann alles öffnen.
    Ping funktioniert ebenfalls.
    Das BDDLog sagt No networking adapters found, The network drivers for your device are not present Unable to connect to the deployment share

    BDD.log gibts hier http://dl.dropbox.com/u/16784852/BDD.log

  25. Iggy sagt:

    Sorry, das ich jetzt erst antworte, aber bei mir geht es gerade so was von rund…..
    Zu deinem Problem, was nutzt du für eine MDT Version ? hast du vielleicht ein Update von 2012 auf 2012 Update 1 gemacht ? Da kann so was schon mal vorkommen.
    Das nächste wäre mal das WAIK zu checken, was nutzt du da für eine Version ? Am besten das WAIK was du hast komplett deinstallieren, den MDT dazu und dann dieses WAIK hier von der Microsoft Webseit download und installieren und auch den MDT 2012 update 1 mal frisch runter laden mal neu installieren. Deinem Deployment Share wird nichts passieren. Natürlich kannst du dir auch direkt das ADK runterladen statt dem WAIK, das sollte dann auch ohne Probleme klappen.

  26. Harmon sagt:

    Hallo zusammen,

    Iggy, super Anleitung hat mir sehr geholfen, nur leider bin auch ich auf ein kleines Problem gestoßen.
    Ich versuche über das MDT 2012U1 ein vorher geimageten Computer zu verteilen.
    Immer wenn ich in der CS.INI angebe, welche TaskSequence benutzt werden soll, komme ich zu dem Bildschirm, indem ich die UILanguage auswählen muss. Leider ist dort aber keine Sprache mehr hinterlegt.
    Das gesysprepte Windows Abbild enthält die Sprachen de-DE und en-EN, aber keine ist auswählbar. Das DropDown-Menü ist einfach nur leer.

    Meine CS.INI sieht so aus:

    [Settings]
    Priority=Default
    Properties=MyCustomProperty

    [Default]

    OSInstall=Y
    _SMSTSOrgName=Windows 7 Installation
    SkipAdminPassword=YES
    AdminPassword=XXXXXXXXXX
    SkipDomainMembership=YES
    JoinDomain=XXXXXXXXXX
    DomainAdmin=Administrator
    DomainAdminPassword=XXXXXXXXXXX
    SkipUserData=YES
    SkipCapture=YES
    SkipProductKey=YES
    SkipDeploymentType=YES

    SkipTaskSequence=YES
    TaskSequence=001

    SkipComputerName=NO
    SkipPackageDisplay=YES
    SkipLocaleSelection=YES
    UILanguage=de-DE
    UserLocale=de-DE
    KeyboardLocale=0407:00000407
    SkipTimeZone=YES
    TimeZone=110
    TimeZoneName=W. Europe Standard Time
    SkipApplications=YES
    SkipComputerBackup=YES
    SkipBitLocker=YES
    SkipSummary=YES

    Wenn ich die Tasksequence mit der Hand auswähle, sind die Sprachen vorhanden. Nur nicht, wenn ich das automatisieren möchte, sind die Sprachen verschwunden.

    Irgendwelche Tips und Ratschläge?

  27. ooGDoo sagt:

    Hallo Iggy,
    das Problem liegt darin, dass man für 2008R2 /Win7 zusätzlich das WAIK Supplement braucht als zwingende Vorraussetzung. Nach der Implementierung lief alles super. Danke für deine Hilfe.

    Das Problem mit dem ständigen neustarten hatte ich auch. Das habe ich entweder dadurch gelöst das ich fast alle Optionen wie oben beschrieben Konfiguriert habe, und zum anderen ein komplett „sauberes“ System also ohne Daten auf der zu bespielenden Platte zu haben, benutzt habe.

  28. Frank sagt:

    Hallo zusammen,

    habe das Credentials Problem auch gehabt, bis gerade, zuvor nie. Habe alle Foren Deutsch oder Englisch durchsucht und hier bin ich dann ins Grübeln bekommen, da hier ein User auch das Problem mit der VMWare Geschichte hatte.
    Mir ist dann eingefallen, dass ich mein virtuelles Netzwerkinterface meiner Test VM für das Deployment von E1000 (Intel) auf den Treiber von VMware geändert habe (VMXNET 3).
    Ich dachte mir… der Intel Treiber wird wohl eher erkannt als der von VMware, da auch in den Foren von Treiberproblemen die Rede war.
    Habe das Interface wieder auf „E1000“ umgestellt und zack… er konnte sich wieder authentifizieren und blendete mir meine TaskSequenz Auswahl ein.

    Ich bin wieder happy und ich hoffe manch anderer von Euch auch 😉

    VG
    Frank

  29. Pascal sagt:

    Hi,

    Ich würde gerne eine Drop-Down Liste erstellen, die mir für verschiedene Standorte IP-Adressen vorhält.

    Anstatt also jedes Mal manuell die IP Konfiguration einzupflegen, würde ich einfach „Berlin“ auswählen und dazu wird mir eine feste IP zur Installation eingetragen.

    Im Prinzip das, was ich sonst manuell über „Configure with Static IP Address…“ einstelle, soll über ein Drop-Down Menü aus wählbar sein.

    Für Domains ist das ja möglich, aber hast Du eine Idee, wie man das für Netzwerkkonfigurationen realisieren könnte?

    Danke und Gruß

  30. Iggy sagt:

    Sowas macht man eigentlich direkt über die MDT Datenbank, da packst du alle config Daten pro PC rein und das Deployment geht dann noch einfacher !

  31. Dietmar sagt:

    @Pascal: Kommt etwas spät mein Vorschlag, vielleicht passt das doch noch. Wenn du mit unterschiedlichen Standorten arbeitest, hast du dort sicher unterschiedliche Standard Gateway-Adressen. Das kann man in der CustomSettings.ini gut verwenden.

    [Settings]
    Priority=DefaultGateway, Default
    Properties=MyCustomProperty

    [DefaultGateway]
    192.168.100.254=Berlin
    10.1.2.254=Hamburg

    [Berlin]
    OSDAdapter0EnableDHCP=False
    OSDAdapter0IPAddressList=192.168.100.100
    OSDAdapter0SubnetMask=255.255.255.0
    OSDAdapter0Gateways=192.168.100.254
    OSDAdapter0DNSServerList=192.168.100.2,192.168.100.3
    OSDAdapter0Name=Ethernet
    OSDAdapter0DNSSuffix=haimann.at

    [Hamburg]
    OSDAdapter0EnableDHCP=False
    OSDAdapter0IPAddressList=10.1.2.100
    OSDAdapter0SubnetMask=255.255.255.0
    OSDAdapter0Gateways=10.1.2.254
    OSDAdapter0DNSServerList=10.1.2.2,10.1.2.3
    OSDAdapter0Name=Ethernet
    OSDAdapter0DNSSuffix=haimann.at

    [Default]

    Oder

    [Settings]
    Priority=DefaultGateway, Default
    Properties=Standort

    [DefaultGateway]
    192.168.100.254=Berlin
    10.1.2.254=Hamburg

    [Berlin]
    Standort=BERLIN

    [Hamburg]
    Standort=Hamburg

    [Default]

    In der Task Sequence gibt es den Schritt Apply NetworkSettings, welcher im Script ZTINicConfig.wsf den Befehl netsh verwendet.
    Den kopierst du für jeden Standort und unter Options die Bedingung Task Sequence Variable > Standort equals Hamburg oder Berlin.

    So sollte es funktionieren. Was einfacheres gibt es nicht, außer du entwickelst dir mit dem UDI Wizard eine eigene Seite oder ein HTA.

    Dietmar
    http://www.haimann.at

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