MDT 2010 und Windows Bereitstellungsdienst (WDS) Teil I – Grundlagen

Viele Grüsse von der Microsoft TechED in Dubai 🙂

Heute schauen wir uns einmal an, wie der MDT 2010 mit dem WDS (Windows Deployment Services auf deutsch Windows-Bereitstellungsdienste) zusammenarbeitet.

Dazu benötigen wir einen Windows Server 2008R2 und den MDT2010. Der Vorteil dieser Kombination ist, dass wir jetzt unsere Clients über PXE aufwecken und deployen können.

Zuerst müssen wir jetzt die Windows Bereitstellungsdienste auf dem Windows Server 2008R2 installieren, also eine neue Rolle für den Server auswählen.

Jetzt wählen wir die Windows-Bereitstellungsdienste aus und der Rest ist nur noch „Klickarbeit“

Jetzt sind die Windows Bereitstellungsdienste (WDS) fertig installiert !


Jetzt müssen wir die Windows Bereitstellungsdienste (WDS) noch richtig konfigurieren, dazu müssen wir zunächst den WDS Server angeben….

WICHTIG:  Der Server MUSS Mitglied einer Domain sein !!!

Sonst sieht es so aus…..

Wir können aber hier auch einen entfernten Server angeben

Wenn wir bereits in der Domain sind, sieht es so aus

Jetzt müssen wir eine Remoteinstallationsordner festlegen, in dem z.B. unsere Startup Images PXE Startdateien, Installationen usw.
zentral abgelegt werden. Immer daran denken, hier möglichst reichlich Platz zu lassen. Wichtig ist auch das es möglichst NICHT die
Systempartition sein sollte.

Als nächstes legen wir fest welche Art von Clients mit unserem Windows Bereitstellungsdienst kommunizieren dürfen.
Bekannte Clients sind die, welche im AD bereits ein Konto besitzen. Ich lege immer bekannte UND unbekannte Computer fest,
weil ich bis dato noch keine Migration ohne ein paar neue Geräte erlebt habe.

Wenn wir eine komplett neue Umgebung installieren wollen, sollten wir die Zusatzoption noch mit auswählen, weil diese automatisch ein neues Konto im AD für unseren neuen Client anlegt. Die neuen Clients müssen aber noch extra genehmigt werden. Dazu später mehr….

Damit wäre das Einrichten des Windows Bereitstellungsdienstes erledigt 🙂

Jetzt müssen wir nur noch ein Startabbild einfügen, das machen wir entweder direkt an der Einrichtung……

…..oder so

Jetzt wählen wir das BOOTIMAGE, nicht die gecapture *wim Datei, aus, welche sich auf unserem Deployment Server befindet.
Das schöne ist, das unser MDT 2010 Server also auch eine andere Maschine sein kann.

Jetzt benennen wir unser Image, wenn man mehrere Images hat, ist es ratsam dort den Kundennamen oä einzutragen.

Jetzt wird das BOOTIMAGE vom MDT 2010 Deployment Server auf unseren schicken neuen WDS Server übertragen.

Fertig !

Das BOOTIMAGE steht jetzt auf dem WDS Server bereit.

Im zweiten Teil schauen wir uns den Rest an 🙂

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5 Kommentare zu MDT 2010 und Windows Bereitstellungsdienst (WDS) Teil I – Grundlagen

  1. Sebastian Böse sagt:

    Hallo,

    erstmal großartiger Blog, hier stehen eine Menge nützliche Informationen drin!

    Ich arbeite momentan auch mit WDS und habe Probleme bei der Integration in eine vorhandene Domäne. Der DHCP – und WDS-Dienst laufen auf dem selben Server und die zu installierenden Clients sind im gleichem Netzwerksegment. Nun kann ich auch ohne weiteres ein PXEBoot starten und komme auch in die WDS-Umgebung bis zu dem Screen bei dem ich meine Eingabemethode etc. auswählen kann. Doch wenn ich auf „Weiter“ klicke und meine Credentials eingeben muss, bekomme ich die Fehlermeldung „Fehler beim Verarbeiten der Anforderung. Der Netzwerkpfad wurde nicht gefunden.“

    Haben Sie da eine Idee zu?

  2. Iggy sagt:

    Ich tippe mal auf ein DNS Problen, ich habe mir angewöhnt immer nur IP Adressen in der MDT 2010 Konfiguration einzutragen,
    das spart einem eine Menge trouble.
    Versuch mit nslookup, tracert und ping den Fehler zu finden, wenn der MDT 2010 die Installation abbricht hast du die Möglichkeit
    in einem cmd Fenster Diagnose zu betreiben.

  3. Hallo,

    also ich muss schon sagen – SUPER BLOG!!
    Hat mir bei der einführung in das MDT2010 sehr geholfen.

    Wir machen das immoment noch mit USB Sticks, aber ich denke so gut wie der Teil 1 war, wird auch Teil 2 und ich mach mich dann auch mal dran das zu konfigurieren.

    Vielen dank für die hilfe und das bloggn! 😉

    Beste grüße
    Steven Günther

  4. Markus sagt:

    Hallo
    Ich habe das Problem, dass ich den Treiberknoten nicht sehe. Wie kann ich diesen Hinzufügen? Es geht zwar auch über dism.exe(Also Treiber zu einem Abbild hinzufügen), aber das ist sehr umständlich, wenn ich mehrere verschiedene Treiber ausprobieren muss…

    Ich hab sonst auch niemanden mit diesem Problem gefunden…

    Den einzigen Knoten den ich hab, aber den ich sonst bei niemanden sehe, ist „Legacyabbilder“.

    Windows Server 2008 (x86)
    Einheitlicher Modus…

    Vielleicht weiß hier ja jemand Rat 🙂

    Sehr gute How-To übrigens 😉

    MfG

  5. Iggy sagt:

    Ich weiß leider nicht was du mit „Treiberknoten“ meinst……
    Wenn du dein Problem etwas detailierter beschreibst, dann kann ich dir auch sicher helfen…..

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