Microsoft Application Compatibility Toolkit (ACT) – Teil 2 – Die Sammlung

So langsam wird es mal Zeit das wir uns nochmals dem Microsoft Application Compatibility Toolkit 5.6  zuwenden und damit eine Sammlung erstellen.

Wenn das Microsoft Application Compatibility Toolkit 5.6 wie im letzten Teil beschrieben korrekt installiert wurde, können wir eine sg. Sammlung erstellen, das ist nicht anderes als eine *.msi Datei die die Verbindung zu unserem Deployment Server mit dem Microsoft Application Compatibility Toolkit (ACT) aufnimmt und dort Daten ablegt.

Eine Sammlung ist eigentlich recht schnell angefertigt, dazu öffenen wir zuerst den Microsoft Application Compatibility Manager und machen im „Collect“ Fenster rechts einen Doppelklick damit sich der Wizard öffnet

Jetzt sind wir im Sammlung Wizard, ich habe hier schon mal die praktikabelsten Vorgangen eingetragen, gehen wir die Punkte einmal kurz durch, um ein best practice Gefühl zu entwickeln

Name: Hier wird der Name der Sammlung eingegeben, will man z.B. erstmal in einer kleinen Außenstelle anfangen, so benennt man die Sammlung logischerweise am besten nach dem zu scannenden Standort

Evaluate compatibility when: Gibt an was auf Kompatibilität getestet werden soll, wir entscheiden uns natürlich für die Betriebssystem

Starting: Hier kann man planen wann es ls gehn soll mit der Datensammelei

Duration: Hier geben wir vor wie lange es dauern soll, das hängt natürlich mit der Größe der zu scannenden Umgebung ab. Wichtig ist das wir z.B. Ferienzeiten nicht außer acht lassen, weil dort viele Mitarbeiter Urlaub haben und sich dann logischerweise nicht anmelden und folglich das Anmeldescript was wir als User GPO haben nicht ausgeführt wird.
Also, lieber 1-2 Wochen länger Daten sammeln, vorallem wenn noch nie ein gescheites Inventory z.B. über das Microsoft Assessment and Planning Toolkit 5.5 gemacht wurde. Ich lasse das Microsoft Application Compatibility Toolkit (ACT) meist nur 14 Tage laufen, da ich nicht eine ganze Umgebung komplett scanne, sondern nur gewisse Teilbereiche. Ich sage es immer wieder, mit einer Migration und deren Vorbereitung kann man nicht früh genug beginnen. Und je genauer man die Daten erfasst, desto einfach wird das Leben dadurch !

Upload data every: Hier tragen wir ein wie oft das Microsoft Application Compatibility Toolkit 5.6 die Daten erfassen und in die Datenbank schreiben soll, alle 4h hat sich als sehr praktikabler Mittelweg zwischen Netzwerk traffic und Erfassung von z.B. Halbtagskräften erwiesen, welche nur ein paar Stunden in der Firma sind.

Output location: Der Pfad zum Microsoft Application Compatibility Toolkit Share (ACT Share), dort legt der ACT einen Teil seiner Daten ab, der Rest wandet in die SQL Datenbank. Wer genau wissen will was wo hin wandert, der kann es hier im TechNet nachlesen. Ich habe mir angewöhnt den ACT Share in meinen Deployment Share zu legen, so hat man immer alles zusammen 😉

Label collected data: Hier kann man die Datensammlung taggen, ich nutze diese Funktion nicht, aber wer ein sehr ordentlicher Mensch ist kann das gerne tun 🙂

Wenn wir damit fertig sind, speichern wir unsere Sammlung

Im nächsten Schritt erstellen wir eine GPO die unser sammlung.msi Datei im Netzwerk auf die Clients verteilt

Dazu benötigen wir natürlich das Gruppenrichtlinien Tool, und einen Plan wie wir es benutzen natürlich 😉
Wir müssen hier GENAU definieren an welche Gruppe in welcher Struktur wir die sammlung.msi verteilen wollen.
In diesem Fall ist es einfach, das *.msi Paket wird an alle User in der gesamten Domain Struktur verteilt.

Wir bearbeiten jetzt unsere neue ACT GPO……

Dannach binden wir die sammlung.msi als logon script ein

So, das war es schon, wenn die User in dieser Domainstruktur sich anmelden, wird unsere sammlung.msi ausgeführt und sie terminiert sich selbst wenn die Zeit (Duration) abgelaufen ist.

 

 

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